Nervt der Lärm? Dann sollten sie folgendes tun

- Spannung von CPU-Lüfter und Netzteillüfter veringern
- neue moderne Festplatte einbauen (2 Sone ist ein guter Wert)

zuerst ist zu ermitteln, ob die CPU geringere Lüfterdrehzahlen verträgt

Ich habe deswegen einmal folgendes Experiment durchgeführt

Daten: - AMD 150 MHz CPU
           - Lufttemperatur:18° C
           - Betriebssystem Windows 98 ohne laufende Programme
           - offenes Gehäuse, waagerechte Lagerung
 
 

Lüfter Kühlkörper
Spannung/ Volt Strom / mA Leistung el./mW Leistung mech. / mW Temp Differenz zur Luft
0 0 0 0 69° 51 K
4 30 120 31,8 45° 27 K
6 50 300 54,9 35° 17 K
8 65 520 105,8 34° 16 K
10 77 770 188,7 32° 14 K
12 89 1069 291,4 32° 14 K
Aus den obigen Daten läßt sich folgendes schlußfolgern:
 
ab ungefähr 6 Volt Lüfterspannung ändert sich der Wärmewiderstand des Kühlkörpers nur noch geringfügig (die Differenz zur Luft ist ein Maß für den Wärmewiderstand, die genaue Kenntnis ist nicht nötig)
die mech. Leistung bei 6 Volt beträgt nur fast 1/6 der eigentlich bei 12 Volt verbrauchten Leistung (damit ist der Lärmpegel auch rund 6 mal geringer, Theoretisch ist die Leistung 4 mal geringer, Abweichungen entstehen durch zunehmende Verwirbelung der Luft)

für die Umsetzung benötigt man folgende Bauteile

2 Z-Dioden 4-6 Volt
2 Schrumpfhülsen
 
die Z-Dioden sind nun einfach in die rote Zuleitung des Lüfters einzulöten (Vor der Öffnung des Netzteiles unbedingt den Netzstecker ziehen)

Skizze:
Lötschema
 

danach kann man durch Anschalten des Rechners prüfen, ob der Lüfter läuft, wenn nicht so ist eine Diode mit geringerer Z-Spannung auszuwählen, läuft der Lüfter unverändert laut, so ist die Diode falsch herum eingelötet
der Lüfter muß auf jeden Fall sicher anlaufen (kurz blockieren und loslassen)
danach den Schlauch aufschrumpfen, Rechner schließen und nun die Stille genießen